
Ein Wunder in drei Akten
Die über 50 Jahre, in den das JHS besteht, sind vor allem eines: eine Ansammlung von Wundern. Eines grösser als das andere. Es ist die unglaubliche Geschichte von Menschen, die ein Raum für Begegnung schaffen wollten, ohne je in diesen grossen Dimensionen zu denken.
Menschen, die in ihrem kleinen Wirken grosse Wunder erlebt haben, welche zum Segen für viele wurden und unendliche Spuren hinterlassen haben. Eine Geschichte in drei Akten.
Akt 1 Land in Sicht
1964 begann alles mit einer kleinen Gruppe von Menschen, die ihren Glauben teilten und andere an der Botschaft der Bibel teilhaben lassen wollten. Bald wuchs die Bewegung – doch der Platz fehlte. In dieser Not zeigte Gott den Weg: Ruedi Schnell entdeckte ein Stück Land in See wis und hatte den Eindruck, dass es genau der richtige Ort sei. Wochen später erlebte der Vereinspräsident an derselben Stelle dasselbe – unabhängig voneinander. 1971 wurde klar: Gott hatte das Land für das Jugendhaus vorbereitet


Akt 2 Hand in Hand
1972 startete der Bau des ersten Hauses – ohne Geld, aber mit grossem Glauben. Bevor überhaupt gebaut werden konnte, mussten Strassen befahrbar gemacht und Wasserleitungen verlegt werden. Doch immer wieder öffnete Gott Türen: Spenden kamen aus der Umgebung und sogar aus Afrika, Rechnungen konnten trotz Notlagen stets pünktlich bezahlt werden. Freiwillige investierten unzählige Stunden, und Menschen gaben Grosses – wie jener Mann, der nach der Bekehrung seines Sohnes seine Firma verkaufte und den Bau des dritten Hauses finanzierte. So wurde aus unüberwindbaren Hürden ein gemeinsames Wunder, getragen von hunderten Menschen.
Akt 3 Quelle neuer Kraft
Das Wunder des Landes und des Baus führte zu etwas noch Grosserem: Veränderungen in den Herzen. Über Jugendcamps, Ferienlager und Aufenthalte wurde das Jugendhaus zu einer Quelle neuer Kraft für tausende Menschen. Die ursprüngliche Vision – ein Raum der Begegnung und Erneuerung – durfte in grossem Stil Früchte tragen. Bis heute spüren Gäste, ob gläubig oder nicht, die besondere Gegenwart von Jesus Christus an diesem Ort. Seit über 50 Jahren ist das Jugendhaus ein sichtbares Wunder – erlebbar für jeden Besucher.

Grosse Meilensteine
1964 Beginn Jugendstunden in Graubünden
1965 Erstes Winterlager im Flüeli, Valzeina
1970 Platzmangel im Flüeli
1971 Verschiedene Lager an diversen Orten im Prättigau
1972 Kauf Land in Seewis, Ausbau «Stall» und Erschliessung
1974 Bau Haupthaus
1980 Bau hinteres Haus
1984 Bau Verbindung Haupthaus und hinteres Haus
1987 Bau Wohnhaus
1993 Küchenerweiterung
1995 Bau Cafeteria
2004 Bau Mehrzweckhalle
2006 Beginn der Kinderwoche Seewis
2007 Ruedi und Rosmarie Schnell übergeben Leitung an Marcel und Susanne Schnell und Pascal und Cornelia Signer
2010 Bau Mitarbeiterhaus
2012 Diverse Anpassungen im und rund um das Haus
2023 Umnutzung Stall, es entstehen zwei Ferienwohnungen
